procilon GROUP folgen

KULDIG auch international immer gefragter

News   •   Jun 14, 2018 14:41 CEST

Bild: KULDIG AppCreator

Im März hatte die procilon GROUP mit der Beteiligung an der DroidSolutions GmbH einen entscheidenden Schritt zum strategischen Ausbau der Softwareentwicklung vollzogen. Nach 100 Tagen ziehen der Geschäftsführer der DroidSolutions Dennis Willkommen und Andreas Liefeith, Leiter Marketing procilon GROUP eine erste Bilanz:

AL: Dennis, nach 100 Tagen procilon, ist bei DroidSolutions das ‚StartUp-Feeling‘ noch da?

DW: Auf jeden Fall! Vielleicht sogar noch etwas ausgeprägter als vorher. Wir können uns viel intensiver um unsere Projekte kümmern. Einige Dinge, die eher im Hintergrund notwendig sind, werden uns von procilon abgenommen. Das heißt zwar auch in Prozessen zu denken und sich an Spielregeln zu halten, aber die Sorge wie erledige ich z. B. die Buchhaltung, habe ich nicht mehr. Das macht den Kopf frei, für die Evolution unseres KULDIG AppCreator. Wenn das zu spannenden und innovativen Projekten führt, hat man alles richtig gemacht.

AL: Spannende Projekte, kannst Du dazu Beispiele nennen?

DW: Schauen wir uns dazu einfach die 100 Tage in chronologischer Reihenfolge an:

Seit Ende April setzt das archäologische Museum Colombischlössle in Freiburg im Breisgau bei der Entwicklung einer App mit interaktivem Rollenspiel auf das Know-How und den Service von KULDIG. Ganz im Sinne von Gamification wird bei keinem Besucher Langeweile aufkommen – ob nun als keltischer Handwerker oder römischer Legionär. KULDIG sorgt neben der initialen Beratung für die Umsetzung der Anwendung auf Basis von Android und iOS.

Seit Mai erstellen wir eine Mediaguide-App für das SENCKENBERG Naturmuseum in Frankfurt am Main. Die App für Android und iOS wird neben unserer Indoor-Navigation eine Menge an multimedialen Informationen, eine Augmented-Reality-Komponente und viele weitere wundervolle Funktionen und Inhalte für die Besucher des Hauses in Frankfurt mitbringen. Darüber hinaus wird das Museum die App im Nachgang selbstständig über unseren KULDIG AppCreator pflegen und verwalten können.

Und erst vor wenigen Tagen hat KULDIG für die Leitausstellung „Erlebnis Industriekultur – Innovatives Thüringen seit 1800“ (Eröffnung war am 6. Juni 2018) in Pößneck in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine kleine Showcase-App für Augmented Reality erstellt. Die demnächst veröffentlichte Anwendung für iOS und Android dient als erste Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit mit der Uni bei der Verarbeitung und Darstellung von 3D-Modellen auf Basis mobiler Applikationen.

AL: Beeindruckend! Gibt’s an anderen Stellen Synergien die sich abzeichnen.

DW: Nun hier ist es sicher noch zu früh um über Effekte bei der Software-Entwicklung zu reden. Aber neben der Ökonomie entwickelt sich eine intensive Zusammenarbeit bei Marketingaktivitäten. So war KULDIG Partner der Jahreskonferenz ‚Major Cities of Europe‘ (MCE), die im Mai von der Stadt Leipzig und der LECOS GmbH organisiert wurde. Eine Idee, die wir gemeinsam mit procilon entwickelt haben, denn für uns war der Öffentliche Dienst bisher nicht primäre Zielgruppe. Da auf der anderen Seite viele Museen in öffentlicher Trägerschaft sind, haben wir uns dann für die Veranstaltungspartnerschaft entschieden. Im Nachhinein war es eine tolle Erfahrung und unser Stand hat neben IBM, WMare und Dell auch eine gute Figur abgegeben. Besonders interessant waren die internationalen Kontakte zu Teilnehmern aus Italien und Großbritannien. Auch hier sind wir mit KULDIG auf reges Interesse gestoßen.

AL: Also ein optimistischer Blick in die KULDIG-Zukunft?

DW: Auf jeden Fall und wir können uns ja schon mal die Bilanz nach einem Jahr vornehmen.